zurück zur Übersicht...

Bidirektionaler Pegelwandler

Möchte man beispielsweise einen ATmega-Mikrocontroller mit einem speziellen Sensor-IC verbinden, welcher aber eine Betriebsspannung von 3,3V hat, so kann man die digitalen Pins nicht direkt mit dem Sensor verbinden.
Ein Bidirektionaler Pegelwandler ist eine Lösung für dieses Problem, d.h. hier werden höhere Spannung in niedrigere umgewandelt und umgekehrt.
In unserem Fall verwenden wir einen Bidirektionaler Pegelwandler (5V ↔ 3,3V)

Bidirektionaler Pegelwandler (5V..3,3V) mit 4 Kanälen

Funktionsweise

Das hier beschriebene Modul hat einen Spannungseingang und 4 "Datenkanäle"

Spannungseingänge

Die Pins HV, LV und GND stellen die Einänge für Referenzspannungen des Moduls dar. Es muss daher gewährleistet sein, dass an diesen Eingängen eine stabile Spannung anliegt.
Die Spannung auf der HV-Seite sollte immer höher sein als die LV-Seite, in unserem Fall des Moduls: HV = 5V und LV = 3,3V.

Datenkanäle

Die vier separaten Datenkanäle (HV1, LV1, HV2, LV2, HV3, LV3, HV4, und LV4) können Spannung zwischen 5V und 3,3V pegeln. Die Nummern besagen, dass es sich jeweils um einen Kanal handelt, der gepegelt wird, d.h. man schließt z.B. einen digitalen Pin des Arduino an HV2 and und den Pin eines Sensors an LV2. Damit können über diese Leitung Daten ausgetauscht werden.
Wichtig zu wissen ist, dass diese Pegelwandler digital arbeiten, d.h. es werden keine Spannungsbereiche auf das eine oder andere Spannungsniveau angehoben oder gesenkt!

Schaltplan für einen Kanal des bidirektionalen Pegelwandlers
Abb.: Schaltplan für einen Kanal des bidirektionalen Pegelwandlers
Beispielschaltung für Kommunikation durch einen Pegelwandler mit I2C (2 Kanäle werden benutzt)
Abb.: Beispielschaltung für Kommunikation durch einen Pegelwandler mit I2C (2 Kanäle werden benutzt)